Gut gewählt: Lernen und Lehren im DTB - Sei dabei!
In diesem Artikel beschreibt DTB-Chefcoach Dr. Stephan Langhoff zentrale Elemente seines ganzheitlichen Lehransatzes. Die Grundlagen beruhen auf interkultureller Kompetenz und der darauf aufbauenden Ost-West-Synthese. Den Rahmen bilden wissenschaftliche Arbeitsweise, Faktencheck und Ideologie-Freiheit. Ziel ist ein umfassendes Gesamt-Bild mit einem "Blick über den Tellerrand".
Der ganzheitliche Ausgangspunkt schafft ein Korrektiv zu Anschauungen der Taijiquan-Qigong-Szene. In diesen Subkulturen mit ihren Foren, Netzwerken und Lobbyisten-Vereinigungen stößt man allerorten auf Heilslehren, Quasi-Religiosität und Kommerz. Den "heilligen Gral" bilden "Qi-Erklärungsmodelle", Deutungshoheit und Legenden des "Neijia (innere Kreise)".
Unter der Ägide des DTB-Dachverbands wurden im Laufe von Jahrzehnten bereits tausende von Lehrneden aus- und fortgebildet - nicht nur in Deutschland, sondern auch im deutschsprachigen Ausland. Für die einheitliche Kennzeichnung ihrer Qualifikation dient das DTB-Siegel "Geprüfter Lehrer DTB". Siehe auch Tai-Chi-Qigong-Ausbildung für ZPP-Zertifizierung.
Wer in dieses faszinierende Gebiet von Qualitätssicherung, Transparenz und Teilnehmerschutz tiefer einsteigen möchte, sollte wissen, daß andere Anbieter DTB-Kernbegriffe wie beispielsweise "Ideologie-Freiheit" von anfang an für ihre Zwecke abgekupfert haben - und zwar ohne "zu liefern". Auch für Laien ist dies leicht erkennbar, wenn im gleichen Atemzug von "Traditionellem Unterricht" gesprochen wird.
Doch solche Widersprüchlichkeiten und Mogelpackungen scheinen niemanden zu stören. Besonders in den Echo-Kammern der Social-Media, Szene-Foren und Netzwerken findet man die abstrusesten Aussagen - oft fach-übergreifend gleich für sämtliche Stilarten. Das doch so nötige Differenzieren und Analysieren gehört in diesem Ambiente nicht zum Handwerkszeug.
Szene-Ansätze sind typischerweise unprofessionell und folgen einer Art von "Adhoc-Philosophie". Die Folge sind die bekannten "Patchwork-Standards", die den Vergleich von Unterricht erschweren. Vielen Lehrenden fehlt es an grundlegenden Kentnissen in Pädagogik / Didaktik, Anatomie / Physiologie und Schlüsselkompenzen. Sie unterrichten so, wie sie selbst es gelernt haben. Vieles davon ist für westliche Gesundheitsbildung ungeeignet.
Als ich vor vielen Jahrzehnten begann, mich intensiver mit östlichen Übungen zu beschäftigen, ging es mir gleichermaßen um Kampfkunst, Meditation und Gesundheit. in diesen daoistisch-buddhistischen Rahmen stand häufig ZEN / CHAN im Fokus und damit das Streben nach dem "Rechten Handeln" - oder besser "Wei-Wu-Wei". Seither habe ich damit meine eigene Orientierungshilfe für das Leben entwickelt.
Bereits früh bekam ich Kontakt zu Taiji-Qigong-Kreisen, doch die Gemeinsamkeiten bzgl. unserer Sehweisen des Lernen und Lehrens waren gering - die Unterschiede dominierten. Und mir fiel auf, daß dort vieles, was mich interessierte, tabuisiert wurde, um Loyalität mit ihren chinesischen Lehrer-Idolen nicht zu gefährden.
Und die Liste meiner Abgrenzungen wuchs beständig über die Jahre meiner Recherchen und Forschungen. In meinen Artikeln über diese "Elefanten im Raum" habe ich zahlreiche Slogans dafür geprägt wie "Standards statt Szene", "Glauben-Müssen statt Wissen-Wollen". Mit Alan Watts kann man zahlreiche Szene-Protagonisten so beschreiben: "Sie wollen nur ein bißchen besser träumen - aber nicht aufwachen"!
Kürzlich ist noch "Auf den Schultern von Riesen" dazu gekommen. Ich meine damit, dass wir alle - die DTB-Community und die Taiji-Qigong-Szene - aufbauen auf den Erkenntnissen der alten Tao-Meister und dadurch weiter schauen können. Aber in der Szene verharren allzuviele in dem überkommenen Ballast der Neijia-Traditionen. Genau dafür bildet die von mir entwickelte Konzeption ein Korrektiv.
Doch meine Zielrichtung geht noch tiefer - mir geht es um das Ausschöpfen der innewohnenden Potenziale durch das Betreiben östlicher Übesysteme. Mit Szene-Ansätzen scheint mir das nicht möglich und ich vergleiche dies gern mit der "Unmöglichen Treppe", auf der man nicht vorankommt.
Szene-Adepten kommen mir oft vor wie der sprichwörtliche "Frosch im Brunnen". Ganz, wie A. Einstein es beklagte: "Der Horizont mancher Menschen gleicht einem Kreis mit dem Radius NULL - und das nennen sie dann Standpunkt". Und die wenigen Suchenden suchen den Schlüssel vergebens unter der Laterne und nicht dort, wo sie ihn verloren haben (um ein Bild von P. Watzlawick zu benutzen).
Heutzutage dreht sich die Welt der Standards viel schneller als früher. Deutlich ist der Trend zur "Akademisierung" von Aus- und Fortbildung im Bereich Prävention. Dazu folgen hier Aktualisierungen.
Inzwischen haben mehrere Tai-Chi-Qigong-Fachorganisationen in ganz Deutschland mein Lehrmodell für ihre Schulungen übernommen und die DTB-Akademie mit der Organisation von Schulungen betraut.Dadurch hat sich eine einheitliche Basis für bundesweite Qualitätsstandards etabliert.
Somit haben viel mehr Lehrende Zugang zu den Details des von mir propagierten "Blicks über den Tellerrand". Ich spreche gern von unserer "Community mit Weitblick".
Die Akademie der DTB-Fachorganisationen ist weit mehr als nur ein Lernort – sie ist ein überregionales Forum der Begegnung, der Weiterentwicklung und der Perspektiven. Das Institut ist bundesweit bekannt als "ZPP-Lehrerschmiede Deutschland" und beliebt wegen seines "DTB-Spirits". Hier treffen sich Praktzierende "von Bayern bis Rügen" zum gemeinsamen Lernen. Der intensive Austausch führt zu nachhaltigen Synergien und einem "Wir-Gefühl", das geprägt ist von "Wissen-Wollen" statt des weitverbreiteten "Glauben-Müssens".
Und vor einigen Jahren haben auch der Krankenkassen-Verband Vdek und die ZPP (Zentrale Prüfstelle Prävention) eine mich sehr motivierende Kehrtwende vollzogen. Sie haben eigene Vorgaben für die Leitung von Krankenkassen-Kursen entwickelt mit einem wissenschaftlichen Scoring-Modell, wie es der DTB seit seiner Gründung 1996 bereits einsetzt.
Zudem wurden die Szene-Vereinigungen aus der Neufassung des "Leitfadens Prävention" gestrichen. Ihre früheren "AO (Allgemeine Leitlinien)", Gütesiegel und Module spielen für ZPP-Zertifizierung nun keine Rolle mehr. Nun müssen Lehrer-in-Spe drei wissenschaftlich basierte Kompetenzbereiche absolvieren, um die Qualifizierung für Präventionskurse zu erreichen.
Tai-Chi-Ausbildung / Qigong-Ausbildung PLZ 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9
Online-Kurse Tai Chi, Qigong, Fajin, Pushhands, Resilienz im Dachverband DTB
Abgrenzung zur Qilin-Akademie, Gudrun Geibig
Mitglieder-Community des Tai-Chi-Qigong-Dachverbands DTB ev
Verbände initiieren gemeinsame deutschlandweite "Leuchtturm-Projekte"
DTB-Geschäftsführer
Dr. Langhoff: Meine Insider-Kenntnisse über Organisationen chinesischer
Taijiquan-Qigong-Meister sind auch von Interesse für Menschen, die sich für Qualität und Qualifizierung
interessieren. Gerade Neulingen kommt meine Expertise zugute. Im Verband bin ich auch
zuständig für die Qualitätskontrolle der DTB-Lehrbeauftragten und der
Absolventen unserer Aus- und Fortbildung. Meine Erfahrung läßt sich so
zusammenfassen: Traditionelle chinesische Kriterien zum Testen der Qualität
halten nicht, was sie versprechen. Sie beruhen auf der verzerrenden Sicht legendärer Taiji-Patriarchen und ihrer
angeblichen Heldentaten. Mit ihrer "eingebauten Deutungshoheit" erfüllen
sie wahrlich nicht die Anforderungen an einen "Goldstandard". Unterm Strich sind sie völlig
ungeeignet für die Normen westlicher Erwachsenenbildung und das Berufsprofil
ihrer Lehrenden. Siehe
Qualitätssicherung, Qualitätssiegel,
DDQT-Gütesiegel, Krankenkassen / ZPP, BVTQ-Netzwerk Taijiquan Ausbildungsinstitute.
In meinem Unterricht setzte ich seit über drei Jahrzehnten auf begleitendes Heimstudium mit Lehrvideos und Lernerfolgskontrolle. Nach VHS-Cassetten folgten DVDs und schließlich eine Fülle von Online-Kursen für Tai Chi und Qigong.
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