DTB-PORTAL: Ein Zuhause für die Tai-Chi-Qigong-Community

 Die Taiji-Qigong-Szene

Die beiden chinesischen Übesysteme Taijiquan (Tai Chi Chuan) und Qigong weisen neben einigen Unterschieden bekanntlich auch viele Gemeinsamkeiten auf. Ein Teil der Praktizierenden betreibt nur ein System von beiden, während andere beide Künste parallel ausüben. In der Praxis läßt sich allerdings ohnehin keine klare Grenzlinie zwischen den Sparten ziehen zumal als traditionelle Brücke noch die Tuishou-Partnerübungen (Push Hands) dazu kommen. Siehe dazu Taichi / Pushhands Hannover: Nils Klug (DDQT).

 Taijiquan-Qigong-Vereinigungen in Deutschland

Wichtig ist, die Organisationen nicht zu verwechseln, die sich als Anlaufstelle anbieten. Wer beispielsweise Lehrer werden will, um Krankenkassen-Kurse zu leiten, sollte sich bei den Verbänden informieren, ob bei deren Schulen die Erfordernisse für diese "ZPP-Zulassung" gegeben sind. Während der DTB dies garantieren kann durch das Vdek-Siegel "Deutscher Standard Prävention", zeigen Recherchen, daß die Taijiquan-Qigong-Szene oft mit veralteten Informationen wirbt, die inzwischen keine ausreichende Qualifizierung mehr bieten. Siehe hierzu die Dokumentationen des Zentralverbands DTB ev zur Taijiquan-Qigong-Szene in Deutschland.

Der Hintergrund: Der Kassen-Verband Vdek hat alle sogenannten "Fach-Organisationen" der Szene aus dem ZPP-Leitfaden gestrichen und eigene Vorgaben entwickelt. Dies hatte der DTB den Kassen-Gremien seit langem empfohlen. Insofern erfährt der DTB-Slogan "Standards statt Szene" nun großen Auftrieb und eine längst überfällige Bestätigung. Und mehr noch: Die Kassen nutzen nun ein Scoring-Modell, dessen wissenschaftliche Kompetenzbereiche beim DTB seit langem Anwendung finden. Über die Gründe des Umdenkens bei den Krankenkassen gibt es vielfältige Spekulationen.

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Wer in der Szene auf sich hält, lehnt häufig  solche objektive "Kassen-Einmischung" als Verwässerung und Aufweichung der traditionell-chinesischen Szene-Werte rigoros ab - und gilt bei vielen allein schon deshalb als "Insider". In solchen Nischen der quasi-religiösen Subkulturen werden weiterhin längst überkommene Mantras gepflegt. Die Verbreitung erfolgt heutzutage in großem Umfang über die Netzwerke, Journale und Foren der Digitalen Medien. Es handelt sich um eine Art "moderner Regenbogenpresse" passend illustriert für Esoteriker und Lobbyisten. Dieser Blätterwald dient Spin-Doktoren jeglicher Couleur die notwendigen malerischen Show-Requisiten, die ihnen bei der Verbreitung ihre Botschaften. Bekanntlich spielen hier die wichtigste Rolle neben Wikipedia, Youtube und Facebook.

In der "Qigong-Subkultur" erhält sich esoterisches Gedankengut naturgemäß am besten. Vgl. dazu das häufige Thema "Unsterblichkeit". Und in der Taijiquan-Subkultur sind es die Legenden der unbesiegbar machenden Inneren Kampfkunst.

Weiterführende Infos zur Szene

Lesetipp: Stimmen der Szene: Die anfängliche Begeisterung ist einer umfassenden Ernüchterung gewichen, seit die Krankenkassen all ihre Standards für Lehrerausbildung zu dem deklassiert hat, was sie de facto sind: Szene-Standards, die nicht gegründet sind auf wissenschaftliche Fachkompetenzen. Der Kassen-Verband Vdek arbeitet nun nach einer Art von Scoring-Modell, wie es der DTB bereits seit langem nutzt. Weiterlesen: Taiji-Qigong-Szene.

 

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